Kirche St. Valentin und Jakobus d. Ältere - Niedebieber

Kirche St. Valentin und Jakobus d. Ältere - Niederbieber

Das Gotteshaus wurde nach den Plänen von Architekt Waldemar Schneider erbaut und am 26.Nov. 1967 eingeweiht. Die gewählte Dreiecksform versinnbildlicht die Dreifaltigkeit Gottes und die davorstehende Sakristei als Rundbau, die Unendlichkeit. Das Relief in der Außenwand stellt den Patron der Kirche, den heiligen Valentinus dar.

 

Altar, Taufbecken und der Ambo sind aus römischem Travertin-Stein gefertigt. Als Tabernakel dient eine Plastik aus Bronzeguss in der Form eines Lebensbaumes. Die Tür des Tabernakels ist mit Bergkristallen verziert.

 

Alle aus Bronze gegossenen Attribute im Altarraum sind vom Bildhauer Söllner aus Schweinfurt geschaffen worden. Auf den vier Konsolen aus Bronze stehen die Statuen der heiligen Gottesmutter Maria, des heiligen Josefs, des heiligen Wendelinus und des heiligen Rochus.

 

Auf der linken Längsseite der Kirche sind die zwölf Apostel als Reliefs in folgender Reihenfolge von unten links aus Sichtbeton dargestellt: Petrus, Judas Thaddäus, Andreas, Jakobus der Ältere, Johannes, Thomas, Philippus Paulus, Matthäus, Simon, Jakobus der Jüngere und Bartholomäus.

 

Auf der anderen Längsseite hat das Orgelprospekt von den Gebr. Hey und der Leidensweg aus einer Legierung aus Bronze und Messing ihren Platz gefunden. Die Orgel greift in Spieltisch und Prospekt ebenfalls die Form des Dreiecks auf. Die rückwärtige Fensterfront aus Glas stellt vom Altar aus betrachtet, von links die Szenen der Schöpfung, des Sündenfalles, der Erlösung, die Sendung des Heiligen Geistes und die Gnadenmittel der Kirche dar. Geschaffen wurden die Szenen vom Kunstmaler Gustel Kirchner aus Schweinfurt.

 

Die Kirche hat 240 Sitzplätze.

 

Gegenüber der Kirche steht der Turm der alten Kirche aus romanischer Zeit. Er beherbergt das Glockengeläut mit drei Glocken in den Schlagtönen a – c – d. Die Glocken stammen aus den Jahren 1471, 1618 und 1981. Der ehemalige Altarraum dient heute als Aussegnungshalle.

 

Die ehemalige barocke Fliedebrücke, aus dem Jahr 1775, über die schon Napoleon I - Kaiser von Frankreich - geritten ist, verbindet die Zeitepochen in einer gelungenen Kombination.

Wenn Sie weitere Bilder oder Texte zu dieser Kirche haben, schicken Sie bitte alles an Pfarrer Piotr Kownacki: piotr.kownacki@bistum-fulda.de